Edeka Hundrieser

Projektübersicht

Bauherr: Edeka Hundrieser GmbH & Co. KG
Projekt: Edeka Lebensmittelmarkt
Standort: Essen, DE
Art: Neubau
Leistungen: Konzept, Umsetzung, Bau
Ladenbau: Kinzel Project GmbH
Geplante Fläche: 2500m²

Inmitten des Ruhrpotts gelegen, ist Essen als ehemalige Bergbauregion eine Stadt mit prägender Geschichte. Der Standort des Marktes in der Aktienstraße in Schönebeck war bis in das 20. Jahrhundert hinein ein Zechenstandort.

Unser Ziel war es, dem Kunden schon beim Betreten des Marktes ein Gefühl von Heimat und Wohlbefinden zu vermitteln. Wir lassen die damalige Zeit der Industrie durch neuinterpretierte und moderne Elemente wiederaufleben und deuten subtil die kulturellen Wurzeln der Stadt Essen an.

Die Gestaltung des Marktes orientiert sich an Essens Geschichte als „Ruhrpottstadt“ und den prägenden Elementen des kulturellen Erbguts der Backstein–, Stahl– und Eisenarchitektur von Zeche und Industrie.
Die damals rein zweckmäßig verwendeten Materialien und Konstruktionsweisen der Zechengelände kreieren durch ihre Geschichtsträchtigkeit und Ortsprägung bis heute den charakteristischen, industriellen Charme. Materialkombinationen aus Ziegelsteinoptik, mattschwarz veredelten Metallprofilen, offengelegter Tragkonstruktion, Sichtbeton und Kupfer sowie eingespannte Gitter als raumtrennende Elemente bilden eine solide Basis. Verschieden eingesetzte Kupferbleche verleihen dem eigentlich kühlen Industrieton eine warme Note. Diese Elemente begrüßen einen schon als Highlight an der sonst dezent gehaltenen Fassade und geben einen Vorgeschmack auf das konsequente Farb – und Materialkonzept im Innern.

Das Design der technisch industriellen Formelemente ist eine minimalistische Übersetzung der charakteristischen Rohre und Schächte alter Industriefabriken. Die Rückwände der Frischetheke sind beispielsweise mit industriellen Fenstern mit orangefarbenen Scheiben gestaltet, die farblich die Stimmung von Hochöfen der Stahlindustrie und von geschmolzenem Stahl transportieren. Mit diesen auffälligen Elementen unterstützt die Architektur das Erlebnis „Essen und Trinken“ in seiner Hauptrolle und macht es zu einer Besonderheit.

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